Wann kann mein Tattoo oder PMU in der Schweiz nicht gelasert werden?
Ihre Sicherheit hat bei uns oberste Priorität. In der Schweiz gelten strenge medizinische Standards für Laserbehandlungen. Während des ausführlichen Beratungsgesprächs klären wir gemeinsam Ihre individuelle Situation und mögliche Kontraindikationen – gemäß Schweizer Richtlinien für Lasertherapien.
Absolute Kontraindikationen (Behandlung nicht möglich)
Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangere oder stillende Frauen dürfen nicht behandelt werden. Hormonelle Veränderungen können Hautreaktionen beeinflussen, und mögliche Risiken für das Kind sind nicht ausreichend erforscht.
Offene Wunden oder Infektionen
Im Behandlungsareal dürfen keine offenen Wunden, Entzündungen, Ekzeme, Psoriasis oder Herpes-Viren vorliegen. Die Haut muss vollständig geheilt sein.
Metallische Implantate oder Piercings
Metallobjekte im Behandlungsgebiet (Piercings, Implantate) können die Laserwirkung stören und Verbrennungen verursachen.
Photosensibilisierende Medikamente
Aktuelle Einnahme von lichtempfindlich machenden Mitteln (z.B. bestimmte Antibiotika, Retinoide, Antidepressiva, Isotretinoin) ist kontraindiziert.
Relative Kontraindikationen (ärztliche Abklärung erforderlich)
Starke UV-Bräunung
Sonnenbrand, Solarium oder Selbstbräuner erhöhen das Risiko für Pigmentstörungen. Warten Sie mindestens 4 Wochen, bis die Haut ihre normale Farbe hat.
Frische Tattoos
Mindestens 6-8 Wochen nach dem Stechen abwarten, idealerweise 3-6 Monate, bis die Haut vollständig verheilt ist.
Dunkle Hauttypen (Fitzpatrick V-VI)
Erhöhtes Risiko für Hypo-/Hyperpigmentierungen. Nur mit speziellen Pico-Lasern und Testbehandlung möglich.
Autoimmunerkrankungen
Lupus, Sklerodermie oder andere Erkrankungen erfordern ärztliche Freigabe.
Blutgerinnungsstörungen
Blutverdünnende Medikamente (Aspirin, Heparin) erhöhen Blutungsrisiken.
Tattoofarben mit Metallpigmenten
Rot, Gelb oder metallhaltige Farben können oxidieren und unerwünschte Reaktionen auslösen.
Epilepsie
Lichtblitze des Lasers können Anfälle triggern.
Wichtige Schweizer Besonderheiten
Nur zertifizierte Lasergeräte (Q-Switch ND-YAG, Pico-Laser) gemäss MedDO
Beratung durch qualifiziertes Personal (Dermatologen oder spezialisierte Studios)
Hautanalyse und Testbehandlung vorab obligatorisch
Nachsorge: Sonne/Solarium 4 Wochen meiden
Vor der Behandlung: Bringen Sie Ihre Medikamentenliste und relevante Befunde mit. Bei Unsicherheiten konsultieren Sie bitte Ihren Hausarzt.
Kontaktieren Sie uns für Ihre kostenlose Erstberatung – wir prüfen Ihre Eignung individuell und erstellen einen sicheren Behandlungsplan.